Fachvortrag „Sterbebegleitung, Trauerarbeit & Vorsorge Todesfall“ im Seniorenzentrum „Sankt Jakobus“

Es gibt Themen, die gern verdrängt werden und  über die nicht jeder gern spricht.  Dennoch begegnet es jeden Einzelnen in unterschiedlichen Alters- und Lebenssituationen und oftmals stellt sich die Frage eines jeden Einzelnen, wie gehe ich damit um.

„Sterbebegleitung, Trauerarbeit & Vorsorge Todesfall“  war das Thema des Fachvortrages am ersten Samstag im November im Seniorenzentrum Sankt Jakobus in Uder. Der Einladung der  Veranstaltung folgten zahlreiche interessierte Bürger und Angehörige. Sie wurden von der Pflegedienstleitung der Einrichtung Ines Eckart herzlich begrüßt. Sie stellte die Dozentin Frau Annett Hupe vor, die dieses sensible Thema mit großem Feingefühl  und Fachwissen aufgriff und verständlich den Teilnehmern näher brachte.

 

Der Umgang mit schwerkranken Angehörigen, und dem nahstehenden Tod ist für viele Menschen schwierig. Veränderte Situationen prägen die emotionale Sicht besonders, die richtigen Worte und Verhaltensweise zu finden. Aus dem Wunsch heraus, den Sterbenden in Würde auf dem letzten Abschnitt des Lebens zu begleiten und Unterstützung zu geben, ist  für jeden eine besondere Aufgabe. Dieser Herausforderung besser begegnen zu können, war der Schwerpunkt des Vortrages. Sichtweisen, sowohl vom Kranken, als auch von den Angehörigen bedürfen einer unterschiedlichen Betrachtungsweise. Die Gäste nutzten die Möglichkeit zu erfahren, wie man auch die Begegnung mit Trauernden gestalten und mit dem Verlust eines lieben Menschen oder Angehörigen leben lernen kann.

Ein weiterer Schwerpunkt der Thematik war die Regelung der Vorsorge im Todesfall. Frank Müller vom Bestattungsinstitut Müller hielt ein eindrucksvolles Referat aus gesetzlicher Sicht und stand zu diesem Thema Rede und Antwort. Das Interesse der Teilnehmer zeigte, welche offenen Punkte ein jeder für sich entscheiden kann oder welche Verantwortung die Angehörigen erhalten. Die anschließende rege Diskussion und vielen Fragen zeigten die Notwendigkeit, sich  auch mit diesem Thema im Vorfeld zu beschäftigen, um im Todesfall möglichst vorbereitet zu sein und die Trauerphase in Ruhe einleiten und emotional verarbeiten zu können.

 

 

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Zum Abschluss der Veranstaltung gab es für alle Gäste und Angehörige die Möglichkeit die Tagespflege zu besichtigen, mit den dortigen Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen und aufkommende Fragen klären. Mit viel Beifall und dankenden Worten verabschiedeten sich die Gäste für diesen sehr informativen Nachmittag mit anregenden Gesprächen und wertvollen Informationen.

 

 

Ines Eckart

 

Pflegedienstleitung

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